Archiv für den Monat Oktober 2014

Zum „Märchenbuch“ – erster Versuch einer Annäherung

Inzwischen gibt es Rohentwürfe für gut 1/4 des Buches.

Wie das Vor-/Nachwort aussehen könnte ist natürlich offen.

Ich werde doch aber spielen dürfen:

Ja, diese Märchen erzählen die Spank auch ihren Kindern. Kaum zu glauben, oder? Verstehen Kinder denn das? Und darf man Kindern DAS vorlesen?

Den ganz Kleinen, die gerade erst sprechen lernen natürlich nicht. Bei denen könnte es ja nur darum gehen, mit einem gleichmäßigen Erzählfluss das Einschlafen zu erleichtern.

Wenn sie aber größer werden, sollte man den Mut haben. Natürlich braucht man Mut, denn Mut braucht man schon, sich auf viele Fragen einzustellen, bei denen die Zuhörenden eben nicht einschlafen können und Zeit einfordern, weil in den Spankmärchen oft nicht die einen gut und die anderen böse sind, und es, wenn man aufpasst bei der Liebe handfest zu Werke geht. So manch Erwachsener dürfte Momente brauchen, alles zu verstehen.

Die Spank muten das ihren Kindern zu – so, wie sich selbst die Geduld für die ewige Frage WARUM? Denn auf der einen Seite sind die Spank wie eine Art Menschen in einem fernen Universum, zum anderen sind sie aber reifer und aufmerksamer für die Feinheiten des Zusammenlebens.

Nach der Lösung von der Kultur des verfestigten Egoismus und der Ausgestaltung einer Gemeinschaft freier Individuen stellte sich neben so vielem Anderen die Frage nach den Überlieferungen. So worden viele alte Volksmärchen neu „erfunden“. Die Welt der guten Herrscher musste durch etwas Besseres abgelöst werden. Dem soll bei der Übersetzun ist Deutsche durch eine reiche, aber nicht zu moderne Sprache entsprochen werden. Hoffentlich ist der Versuch, diesem Ziel nahe gekommen.

Advertisements